Beziehungen zwischen dem Missionsärztlichen Institut (MI), Sternsingern und der Katholischen Universität im ghanaischen Sunyani –

28.11.2011

Erneut Unterstützung für junge Katholische Uni in Ghana

„Ghana-Preis“ der Jakob Christian Adam Stiftung über 100.000 Euro in Sunyani an Vizekanzler überreicht – 10.000 Euro vom Missionsärztlichen Institut – Bau eines Studentenwohnheims

Der Geschäftsführer des Missionsärztlichen Instituts, Karl-Heinz Hein-Rothenbücher (links), und Prof. Dr. Klaus Fleischer in Sunyani bei der Übergabe des “Ghana-Preises“ an den Vizekanzler der Katholischen Universität, Prof. James Ephraim.

MI

Würzburg (MI) Weiterer Meilenstein für die Beziehungen zwischen dem Missionsärztlichen Institut (MI) und der Katholischen Universität im ghanaischen Sunyani. Die 2001 gegründete Hochschule bekam jetzt 100.000 Euro für den Bau eines weiteren Studentenwohnheims. Das Geld stammt von der Jakob Christian Adam Stiftung in Meckenheim, die ihren „Ghana-Preis“ bereits zum zweiten Mal der Universität zukommen ließ. 10.000 Euro spendete das Institut.

Stiftungsvorstand Christoph Konopka, MI-Geschäftsführer Karl-Heinz Hein-Rothenbücher und Prof. Klaus Fleischer überreichten das Geld während ihrer Ghanareise persönlich an Vizekanzler Prof. James Ephraim. Für die rund 4.000 Studenten gibt es bisher nur ein Wohnheim, weitere Unterkünfte werden dringend benötigt. Die Vergabe des Geldes war auf Vermittlung von missio Aachen zustande gekommen.

Die von der Katholischen Bischofskonferenz Ghanas gegründete Hochschule hat fünf Fakultäten, darunter Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften, Religionswissenschaften und Öffentliche Gesundheit. Auch zukünftige Lehrer werden dort ausgebildet. 65 Prozent der Studenten sind katholisch. Die Hochschule hat derzeit 58 Lehrbeauftragte und Professoren.

Das Missionsärztliche Institut hat die junge Hochschule, die ihre Studenten nicht nur akademisch bilden, sondern ihnen auch christliche Werte vermitteln möchte, schon mehrfach unterstützt. Jüngste Aktion war ein Spendenaufruf, um die Anschaffung von Minibussen zu finanzieren. Die meisten Studenten wohnen mehrere Kilometer weit von der Uni entfernt und sind stundenlang zu Fuß dorthin unterwegs. Jetzt wurde mit Unterstützung von missio Aachen ein Kleinbus mit 20 Plätzen angeschafft, um das Transportproblem zu entschärfen. Geplant ist eine weitere Unterstützung der Universität durch die Jakob Christian Adam Stiftung und das Aachener Kindermissionswerk zugunsten der Lehrerausbildung.

(2011/11/29)e

Partnerschaften

Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ wird geehrt – 100.000 € für Lehrerausbildung in Ghana

Diesjähriger Preisträger des Ghana-Förderpreises der Jakob-Christian-Adam-Stiftung ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger”. Das Ghana-Forum NRW gratuliert herzlich.

Am 20. September 2012 fand in Meckenheim bei Bonn der Festakt der Jakob-Christian-Adam-Stiftung statt. Dabei hat die Stiftung zum sechsten Mal in Folge den mit 100.000 Euro dotierten Ghana-Förderpreis verliehen

Preisträger dieses Jahres ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger”. Dessen Präsident, Prälat Dr. Klaus Krämer, erhielt die Auszeichnung aus der Hand von Dr. Norbert Röttgen

Das Kindermissionswerk wird mit dem Preisgeld die Lehrerausbildung an der Katholischen Universität in Sunyani (Ghana) fördern. Die Aus- und Fortbildung der Lehrer in Ghana ist ein Schlüssel, um die Gesellschaft aufzubauen und jungen Menschen den Start in eine bessere Zukunft zu ermöglichen

.b. (MI)

Veröffentlicht am 28.11.2011 um 12:53 von Elke Blüml

Missionsärztliches Institut Würzburg

WHO WE ARE
Education, arguably, is the key to human growth and development of a society or nation. Qualitative, innovative, practical and holistic education is the hallmark of the complete Catholic education world over. Catholic University College of Ghana, Fiapre is just one of such acclaimed Catholic Institutions.

Mission: To promote academic excellence, moral or ethical values, as well as the integral personal development of its students and their commitment to service.

Vision: To create a Unique University that can make a distinctive contribution to national development as an institution of academic and technical excellence, whose products are endowed with real practical ability, a moral vision of life and a profound religious motivation for service in all spheres of life.

Goal: The goal of the Catholic University among other things is to establish a home of academic and technical excellence, provide holistic education and training; discipline and moral excellence; and instill commitment to service.

Objective (s)
In fulfillment of its goal, CUCG is determined to:

  1. Inculcate high moral standards and impart gospel values to the students in their integral formation in the course of their University education;
  2. Support the development of efforts of the country through emphasis on science and technology (and in particular, Information Technology) and ensure that the University remain relevant and forward looking;
  3. Promote cultural values and ideals through relevant courses and research and in this way contribute to social solidarity, cohesion and advance enculturation;
  4. Help the individual to realize his/her potential;
  5. Produce a new type of students:
    i. Capable of adapting to the changing work environment;
    ii. With skills, technical literacy and competence in computers, numeracy, etc.;
    iii. Very knowledgeable of the current trends in local and international affairs; and
    iv. Capable of making a positive contribution to his/her society.
Advertisements

Kooperation der Hochschule für Forstwirtschaft von Rottenburg mit der Sunyani University of Energy and Natural Resources in Ghana

22. Februar 2016

 

Prof. Dr. Heidi Megerle und Prof. Dr. Steffen Abele erarbeiten momentan zusammen mit ihrem ghanaischen Kollegen Dr. Amos Kabo-Bah einen Antrag für den Auf- und Ausbau einer Kooperation der HFR mit der Sunyani University of Energy and Natural Resources in Ghana.

Schwerpunkt dieser Kooperation sollen der wechselseitige Austausch von Studierenden und Dozenten sein.

Inhaltliche Schwerpunkte der Kooperation werden in den Themenfeldern Wassermanagement, Landwirtschaft und Energie liegen. Hierdurch können mehrere Studiengänge der HFR eingebunden werden.

https://www.hs-rottenburg.net/aktuelles/aktuelle-meldungen/detail/artikel/kooperation-mit-der-sunyani-university-of-energy-and-natural-resources-in-ghana/

University of Energy and Natural Resources

Vision and Mission

VISION

To become a world class institution for generating, advancing and applying knowledge in energy and natural resource sciences.

MISSION

To promote the development of human resources and skills required to solve critical energy and natural resources challenges of society and undertake interdisciplinary academic, research, and outreach programmes in engineering, science, economics and environmental policy.

CORE VALUES

In order to realize its vision and mission the University of Energy and Natural Resources shall be guided by the following core values:

  1. Promote innovation, creativity, freedom of  thought and creative expression;
  2. Operate with integrity, commitment and transparency;
  3. Promote conservation of energy and the environment;
  4. Establish partnership with stakeholders in skills and knowledge generation and application;
  5. Respond to the needs of our students and partner communities
  6. Promote and incorporate sustainability concepts across all University courses/programmes as well as exemplifying the sustainability culture of staff, students and alumni.

http://uenr.edu.gh/

 

Sunyani – der Sitz von Black&White Ghana

Sunyani Municipal District

Sunyani Municipal District
Lage des Distrikts innerhalb der Brong-Ahafo Region
Land Ghana Ghana
Region Brong-Ahafo Region
Hauptstadt Sunyani
Distriktform municipal
District Chief Executive Kwame Twumasi Awuh
Fläche 1.289 km²
Einwohnerzahl 170.731 (2002)
ISO 3166-2 GH-BA-SY

Der Sunyani Municipal District ist einer von 138 Distrikten in Ghana. Er ist im Zentrum Ghanas in der Brong-Ahafo Region gelegen und dort einer von 19 regionalen Distrikten. Er grenzt an die Distrikte Tain, Wenchi, Berekum, Dormaa, Tano North, Kintampo South und Asutifi in der Brong-Ahafo Region. Er grenzt ebenfalls an die Ashanti Region mit ihrem Distrikt Offinso. Chief Executiv des 1.289 km² großen Distrikts mit 170.731 Einwohnern ist Kwame Twumasi Awuh.

Der Distrikt ist neben dem Distrikt Techiman Municipal der einzige städtische Distrikt in der gesamten Region.

Geographie[Bearbeiten]

Im Zentrum der Brong-Ahafo Region gelegen weist der Distrikt einen insgesamt städtische Struktur auf. Die Temperatur liegt zwischen 23 und 33 Grad C, der Distrikt liegt in der Semi-Feuchtzone und hat zwei Regenzeiten zwischen April bis Julie und zwischen September und Oktober. Im Jahresdurchschnitt fallen auf einen Quadratmeter 945,69 mm Regen; das Gebiet ist damit im nationalen Vergleich mit eher mittleren Niederschlagsmengen ausgestattet.

Im Süden wächst Feuchtwald, im nördlichen Bereich des Distriktes ist das Land mit Buschsavanne bewachsen.

Wahlkreise[Bearbeiten]

Im Distrikt Sunyani sind zwei Wahlkreise eingerichtet worden. Im Wahlkreis Sunyani East errang einer der bekanntesten Politiker Ghanas, Joseph Henry Mensah, den Wahlkreis für die Partei New Patriotic Party (NPP) bei den Parlamentswahlen 2004 den Sitz im ghanaischen Parlament. Mensah ist als Senior Minister Berater des Präsidenten. Im Wahlkreis Sunyani West errang Kwadwo Adjei-Darko ebenfalls von der NPP den Sitz im Parlament.

Wichtige Ortschaften[Bearbeiten]

Sunyani

Karte Ghanas mit Sunyani in der Brong-Ahafo-Region

Sunyani Cocoa House

Sunyani ist die Hauptstadt der Brong-Ahafo Region in Ghana. In Sunyani lebten im Jahr 2000 61.992 vor allem junge Menschen. In der Vergangenheit ist ein enormer Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen gewesen, im Jahr 1970 lebten etwa 23.800 Menschen in der Stadt, im Jahr 1984 waren es schon 38.834.

Geschichte[Bearbeiten]

In Sunyani kreuzen sich traditionell wichtige Handelswege, wie etwa der Salzhandel zwischen der Küste und dem Norden des Landes. In der Brong-Ahafo-Region lebten noch um 1900 viele Elefanten, so dass Sunyani zur Hauptstadt eines Waldgebietes voller Elefantenjäger und Elfenbeinhändler wurde. Das Elefantenfleisch der in großem Umfang durch Einheimische erlegten Tiere wurde in Sunyani getauscht gegen andere Lebensmittel wie Kolanüsse oder Mehl. Von Sunyani wurde das Elfenbein häufig auch bis an die Küste zu den Europäern gebracht. Ursprünglich hatte Sunyani in der Sprache der Akan einen Namen getragen, der übersetzt „Schlachtplatz der Elefanten“ bedeutet.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Schnell waren die Elefantenbestände stark reduziert und das Geschäft mit den Tieren lohnte sich nicht mehr für die breite Masse. Die Bevölkerung von Sunyani legte in der Umgebung daraufhin große Kakaoplantagen an, die aufgrund des in den 50er Jahren hohen Weltmarktpreisen der Stadt einen nicht unerheblichen Reichtum brachte.

2011 war neben dem Anbau von Kakao auch die Produktion von Cashew-Nüssen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region um Sunyani. Seit 2009 versucht dieDeutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen mit der Bill & Melinda Gates Foundation mit der Afrikanischen Cashew Initiative (ACI) sowohl in Ghana als auch in den Nachbarländern Burkina Faso, Benin, in der Elfenbeinküste die Wettbewerbsfähigkeit der Cashew-Produzenten zu erhöhen und so deren Einkommen zu verbessern.[1]

Infrastruktur[Bearbeiten]

In Sunyani ist ein Flugplatz für Inlandsflüge errichtet worden, zudem gibt es zwei größere Krankenhäuser in der Stadt. In Sunyani ist eine Fachhochschule als höheres Bildungssystem eingerichtet worden. In der weiteren Umgebung von Sunyani liegt die Quelle des Flusses Tano. Aus Sunyani sendet der Radiosender SpaceFM 87.7 sein Programm, das auch im Internet zu finden ist. In Sunyani wird eine Diözese deranglikanischen Church of the Province of West Africa verwaltet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sunyani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen Axel Wermelskirchen: Cashewbauern: Mit Smartphones harte Nüsse knacken. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Oktober 2011, Seite 11