Afrikanische Migration: Die Ärmsten können nicht fliehen: Afrikaner fliehen vor allem wegen der Perspektivlosigkeit! Der senegalesische Präsident Macky Sall forderte eine Intensivierung des Kampfs gegen die Steuerhinterziehung sowie fairere Preise für den Abbau natürlicher Ressourcen in Afrika, was die Armut bekämpfen und den Kontinent aus der Abhängigkeit führen würde.

Afrikanische Migration
Die Ärmsten bleiben zu Hause
Vor dem Migrations-Gipfel in Malta hat die Uno vor Umweltkrisen in Afrika gewarnt. Die Gefährdung des Tschadsees werde bald weitere Völkerwanderungen auslösen. Das Beispiel trifft die Sachlage nicht.
  • von Markus M. Haefliger, Nairobi
  • 13.11.2015, 09:00 Uhr
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Bauern reiten auf ihren Kamelen zum Markt in der Stadt Bol am Tschadsee.

Bauern reiten auf ihren Kamelen zum Markt in der Stadt Bol am Tschadsee. (Bild: Christophe Ena / AP)

Die Uno hat die Region des Tschadsees als Brennpunkt zukünftiger Wanderungsbewegungen von Afrika nach Europa hervorgehoben. Alle Ursachen der Migration stiessen in dem Seebecken in der Sahelzone aufeinander, sagte der Uno-Koordinator für humanitäre Hilfe, Toby Lanzer, am Sonntag. Lanzer äusserte sich im Hinblick auf den europäisch-afrikanischen Gipfel in La Valletta, der gemeinsame Antworten auf die Zunahme der irregulären Migration finden soll. Laut dem Uno-Verantwortlichen dürften die Klimaerwärmung, die den See austrocknen lässt, und militante Islamisten in Zukunft Zehntausende von Menschen zur Flucht drängen.

Ein See aus Tränen

Das Tschadsee-Becken ist ein Krisenherd, daran gibt es nichts zu deuteln. Zwei der vier Anrainerstaaten, Tschad und Niger, gehören zu den unterentwickeltsten Ländern der Welt und nehmen auf dem Uno-Index für menschliche Entwicklung von 187 aufgeführten Staaten die Ränge 184 und 187 ein. Für die zwei anderen, Kamerun und Nigeria, liegt das Gebiet in vernachlässigten Randregionen. Laut der Umweltorganisation der Uno (Unep) hängen 30 Millionen Menschen von den Ressourcen des Sees ab; die Bevölkerung verdoppelt sich alle 20 Jahre, der Druck auf die Umwelt ist entsprechend hoch.

Dazu kommen die Angriffe der nigerianischen Terrorgruppe Boko Haram. Nach dem Sturm auf die nigerianische Stadt Baga vor fast einem Jahrflüchteten Tausende von Bewohnern in Booten oder watend nach Baga Solo in Tschad. In der Nähe eines Uno-Flüchtlingslagers rissen vergangenen Sonntag Selbstmordattentäter zwei Personen mit sich in den Tod. Tschad hat seither die Nachbarstaaten der Region um zusätzlichen militärischen Beistand gebeten.

Wenn Armut und Verzweiflung die Hauptgründe wären, weshalb sich Afrikaner Menschenschmugglern anvertrauen, die sie auf gefährlichen Wegen durch die Wüste und über das Meer nach Europa bringen, müsste man unter ihnen schon jetzt viele Bewohner des Tschadsee-Beckens finden. Das ist aber nicht der Fall. Unter den irregulären Migranten, die über die Sahara die Mittelmeerküste erreichen, finden sich laut der International Organisation for Migration am häufigsten Gambier, Malier, Senegalesen und Ghanesen.

Ein verbreiteter Irrglaube

Die Aussage, je ärmer Afrikaner seien, desto eher neigten sie zur Auswanderung, beruht auf einem Denkfehler. Die Behauptung wird auch dadurch nicht wahrer, dass sie von afrikanischen Regierungen mit Unterstützung von Hilfsorganisationen ins Feld geführt wird, um zusätzliche Entwicklungsgelder einzufordern. Eine Studie aus dem Jahr 2013 fand sogar das Gegenteil heraus: in Afrika wächst der Drang zu emigrieren häufig mit dem Einkommen.

Im Unterschied zu anderen Untersuchungen berücksichtigen die Autoren nicht nur die sogenannten Push- und Pull-Faktoren der Migration (typischerweise Armut und mangelnde Perspektiven im Herkunftsland sowie Einkommensmöglichkeiten in Europa), sondern auch deren Kosten. Diese machen für einen westafrikanischen Migranten bis zur Ankunft in Lampedusa mindestens 2000 Dollar aus, für einen Eritreer oder Somalier 3000 Dollar – entsprechend mehr, wenn eine Reise scheitert und wiederholt wird. Die Ursachenkette verläuft allerdings nicht gradlinig. Absolute Armut hemmt die Migrationsneigung, die Wirkung kann aber durch Verwandtschaftsbeziehungen aufgehoben werden. Oft finanzieren Brüder und Cousins, die es nach Europa geschafft haben, die Reisen irregulärer Migranten.

Hirten treiben ihr Vieh über einen Zufluss des Tschadsees. Über die gleiche Route fliehen auch Nigerianer vor dem Terror von Boko Haram.
Frauen beim Wasserholen am Tschadsee. Der See bot einst rund 20 Millionen Menschen eine Lebensgrundlage. Seither ist die von ihm bedeckte Fläche um 90 Prozent geschrumpft.
Ein Fischer wirft sein Netz im Tschadsee aus. Von Jahr zu Jahr verkleinert sich die Fläche der Wasseroberfläche.

Die Uno hat die Region des Tschadsees als Brennpunkt zukünftiger Wanderungsbewegungen von Afrika nach Europa hervorgehoben. Am Südufer leben in Flüchtlingslager Nigerianer, welche vor dem Terror von Boko Haram aus ihrem Heimatland geflohen sind. Alle Bilder anzeigen

Vergleichende Forschungen ergeben, dass in Afrika und in asiatischen Auswanderungsländern wie den Philippinen die Emigration mit wachsendem Einkommen und Besitz zunimmt, in Lateinamerika aber abnimmt. Die Autoren der bereits genannten Studie begründen dies damit, dass in den untersuchten Herkunftsländern die Südamerikaner durchschnittlich vier Mal so viel wie Afrikaner und doppelt so viel wie Asiaten verdienen.

Die Einkommensunterschiede wirken sich etwa auf die Informationsmöglichkeiten von Migranten aus. Ein Internetzugang führt dazu, dass nicht absolute Armut, sondern Annahmen über relative Lebensqualität die Auswanderung antreiben. Senegals Auswanderungsminister Souleymane Jules Diop sagte kürzlich gegenüber der amerikanischen Zeitung «Wall Street Journal», seine Landsleute verliessen die Heimat «nicht, weil sie nichts haben, sondern weil sie mehr wollen». Während das Internet in Afrika vielerorts vermehrt genutzt wird, hinken ärmliche und politisch unruhige Gebiete hintennach – Gebiete wie die Tschadsee-Region.

Der britische Entwicklungsökonom Paul Collier stellt den Zusammenhang mit einer auf den Kopf gestellten U-Kurve dar. Die Ärmsten wollten auswandern, aber es fehle ihnen das Geld dazu; Wohlhabende könnten sich die Emigration leisten, würden dabei aber nichts gewinnen. «Diejenigen in der Mitte haben sowohl Anreiz als auch die Möglichkeit zur Auswanderung», schreibt Collier. Experten nennen oft ein durchschnittliches jährliches Pro-Kopf-Einkommen von 7000 Dollar als die Einkommensschwelle, oberhalb deren die Migrationsneigung zurückgeht.

Der See verschwindet

Die Einwände machen die Umweltkrise in der Tschadsee-Region nicht ungeschehen; sie ist für sich allein genommen schlimm genug. Als die heutige Sahara von Savannen bedeckt war (bis vor etwa 7000 Jahren), mass der See über eine Million Quadratkilometer. Danach schrumpfte er und erreichte in neueren Zeiten, als er von europäischen Reisenden beobachtet werden konnte, eine über Jahrzehnte wechselnde Oberfläche von 10 000 bis 30 000 Quadratkilometern. Laut einer Unep-Studie sank der Seepegel jedoch vor 120 Jahren von rund 6 Metern über einem Bezugswert auf 3 bis 4 Meter ab, vor vierzig Jahren, nach einer Erholungsphase, erreichte er 2 bis 3 Meter, heute liegt er noch tiefer.

Der Tschadsee gibt Fachleuten Rätsel auf. Er hat keinen Ausfluss, versalzt aber auch nicht; offenbar, weil er unterirdisch mit Grundwasserströmen kommuniziert. Mit Tiefen von unter fünf Metern ist das Gewässer extrem seicht. Der Seegrund aus versteinerten Dünen bildet im flachen Seebecken im Norden und Osten Tausende Inseln; Ufer- und Feuchtgebiete wechseln sich ab. Weil die jährlichen Zuflüsse bis zu 85 Prozent des Wasservolumens ausmachen, sind Pegelmessungen unzuverlässig. Bleibt der Regen aus, schrumpft der See.

Futuristische Luftschlösser

Bewässerungsprojekte im Oberlauf des Chari und Logone, den wichtigsten Zuflüssen, haben dem Wasserhaushalt des Tschadsees zugesetzt. Auch der Yobe auf nigerianischer Seite wurde seit den siebziger Jahren vermehrt genutzt. Dazu bedrängen Viehherden die Vegetation, was die Niederschläge verringert. Die Ressourcen werden knapp, der Fischfang ging extrem zurück. Geografen wollen in den letzten Jahren eine gewisse Erholung beobachtet haben, die Regenmengen nehmen wieder zu. Als Idee geistert auch ein Kanal herum, der das Chari-Logone-Flusssystem mit dem südlich gelegenen Ubangi verbinden soll. Aber das Projekt dachte sich ein französischer Ingenieur schon in den 1920er Jahren aus. Es bleibt wohl auch in Zukunft ein frommer Wunsch.

Ein EU-Trust-Fund zur Bekämpfung der Fluchtursachen

In der maltesischen Hauptstadt Valletta ist am Donnerstag der zweitägigeMigrationsgipfel zwischen rund 60 Staats- und Regierungschefs aus Europa und Afrika zu Ende gegangen. EU-Rats-Präsident Donald Tusk, der den Gipfel präsidiert hatte, sprach von «einem wichtigen Schritt zur Stärkung der Kooperation». Man dürfe zwar nicht die Illusion haben, dass sich die Situation über Nacht verbessere, erklärte Tusk, doch müsse man Alternativen schaffen, damit die Menschen nicht mehr auf dem Weg nach Europa ihr Leben riskierten.

Konkret verabschiedeten die Gipfelteilnehmer einen 17-seitigen Aktionsplan. Dieser soll etwa mit mehr finanzieller Unterstützung im Entwicklungs-, Wirtschafts- und Umweltbereich die Fluchtursachen bekämpfen, über eine Verdoppelung der Stipendien für Studenten neue legale Einwanderungswege eröffnen sowie den Kampf gegen das Schlepperwesen intensivieren. Schliesslich sollen die Afrikaner auch eigene Staatsbürger, die in Europa kein Bleiberecht haben, effizienter und rascher wieder zurücknehmen. Allerdings beharrten die Afrikaner darauf, dass die Rückführungen wenn immer möglich auf freiwilliger Basis erfolgen.

Die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, die ebenfalls am EU-Afrika-Gipfel teilnahm, erklärte, der Gipfel habe unter den Europäern das Bewusstsein gestärkt, dass die meisten Menschen der Perspektivenlosigkeit in ihrer Heimat entflöhen. Allerdings wandere die grosse Mehrheit der Afrikaner innerhalb des eigenen Kontinents aus, nur ein geringer Teil ziehe nach Europa. Daher gelte es, in Afrika neue Perspektiven zu schaffen, wozu auch ein verstärktes finanzielles Engagement Europas nötig sei.

Die Schweiz beteiligt sich darum mit 5 Millionen Franken an einem neuenEU-Trust-Fund für Afrika, der am Donnerstag von EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker und den EU-Regierungschefs besiegelt wurde. Die EU-Kommission stellt darin 1,8 Milliarden Euro bereit. Die EU-Staaten, die gemeinsam eigentlich ebenfalls 1,8 Milliarden sprechen sollten, haben bisher aber erst 78,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollen Schlepper und Fluchtursachen bekämpft werden, Schwerpunkte sind die Sahelzone, die Tschadsee-Region, das Horn von Afrika und Nordafrika.

Der senegalesische Präsident Macky Sall begrüsste an einem gemeinsamen Auftritt mit Tusk die neue Kooperationsagenda. Allerdings forderte er auch eine Intensivierung des Kampfs gegen die Steuerhinterziehung sowie fairere Preise für den Abbau natürlicher Ressourcen in Afrika, was die Armut bekämpfen und den Kontinent aus der Abhängigkeit führen würde.

The political challenge will come and the parties had better get prepared to listen.But the political challenge will come and the parties had better get prepared to listen.

 Jerome Kuseh

Jerome Kuseh

Independent financial and research analyst | Digital media executive | Accountant | Political Commentator

Corbyn’s victory has drawn comparisons with the recent successes of left-wing parties like Podemos in Spain and Syriza in Greece. He has already been compared with the independent democratic socialist, Bernie Sanders, who has surged past Hilary Clinton in polls in New Hampshire and Iowa. Young people have played a big part in the surges of these anti-establishment parties and candidates, leading some commentators (like Blair) to attribute the rise to idealism that would prove inadequate to win major victories.

It is true that young people (globally) are largely disillusioned by establishment parties and candidates and are therefore drawn to those who speak up against a system which appears to favour banks and the wealthy against the majority of the people. The argument goes that disillusionment will not keep driving people to the polls. It will do the opposite. However, I am convinced that not only will this enthusiasm continue but that it will be enough to build establishment parties who would truly represent the people. I feel it is the beginning of a new kind of politics.

Inequality globally has worsened. The UN reports:

while income inequality between countries may have been reduced, inequality within countries has risen. There is growing consensus that economic growth is not sufficient to reduce poverty if it is not inclusive and if it does not involve the three dimensions of sustainable development – economic, social and environmental.

study by researchers from Princeton showed that government policies in the USA  represent the wishes of wealthy individuals and business organisations and that the ordinary citizen has “little or no influence on policy at all”. I do not know about similar studies elsewhere but if this is any thing to go by, then citizens are going to feel unrepresented by establishment parties for the foreseeable future. This will continue to help anti-establishment parties and candidates.

Information has become more available and it has become more possible for alternative views on politics and economics to be heard.  For the left, the works of several prominent economists like nobel laureates Paul Krugman and Joseph Stiglitz, Thomas Piketty, Simon Wren-Lewis and several others that dismissed austerity as an ineffective and harmful policy have formed a credible basis for their challenge of current economic orthodoxy. The fact that the conservative IMF has admitted to their mistake in their belief in austerity has not only made the left’s economic thinking the mainstream, but it is also shifting the right’s view to the fringes and making it look like an ideological position which is being clung to despite the evidence against it.

The coming into prominence of such economic thinking also provides the ideological basis for the new left. Corbyn’s economic policies, dubbed Corbynomics, is developed largely by the respected tax reform campaigner, Richard Murphy and has beenendorsed by over 40 leading economists.  Accusations of old style communism are easily dismissed by pointing to the work of prominent economists in this era. Accusations of wanting economies like the old Soviet Union can be dismissed by pointing to the success of the Nordic model.

The final reason why I believe the rise of the left is not a flash in the pan is the increasing adoption of leftist economic policies by the far right such as the True Finns of Finland, National Front of France, Donald Trump and so on.  If parties far to the right of the establishment right prefer leftist economic policies, then the centre right becomes a weaker force. Political expediency would force them to compromise.

As a Ghanaian watching the events in global politics, I cannot help but think of the effects they will have here. In a country in which the underemployment rate is 33% and 69% of the working population are in vulnerable employment (full stats here) there has been a commitment to reducing the government’s spending on public sector wages without commensurate efforts to ensure employment for a young and fast growing population. There has so far been little political challenge to the goal of reducing public expenditure at the expense of decent livelihoods for the people. This is because of distrust of government spending, the country’s need of donor support in a time when commodity prices are down and especially the adoption of neoliberal economic policies by both the ruling party and the main opposition. I do not expect an immediate change in Ghana politics even if the global economic opinion tilts to the left. But the political challenge will come and the parties had better get prepared to listen.
Employment Statistics in Ghana by Jerome Kuseh

Ein afrikanischer Blick auf unsere Sicht auf Afrika: „Die Verfälschung der Geschichte Afrikas, eines Kontinents, dem das Europa des Größenwahns „alle Elemente der Zivilisation“ zu verdanken hat, ist die entscheidende Zäsur zwischen Afrika und Europa, zwischen Sklaven und Herrn. Denn auf dieser historiographischen Dichothomie von Überlegen, zivilisiert…(Europa) versus Unterlegen, unzivilisiert…(Afrika) hat Europa (durch seine Eliten) seine Mystifikation und Philosophie der Aporie und der Negation über Afrika konstruiert. Diese Demagogie ist für die unschuldige europäische Bevölkerung (sie müssen diesen Gift seit ihrer Kindheit aufnehmen…), die ihren Eliten, Medien und Schulbüchern blind vertrauen, eine Katastrophe. Denn ihre Wahrnehmung des Kontinents und der Afrikaner ist somit fast unwiederbringlich konditioniert, wenn nicht zerstört.“

Wie der sogenannte IWF und dessen Pendant WELTBANK ARMUT fabrizieren – Ein Beispiel in GHANA [B-CAIMAN-RadioTV]

Wie der sogenannte IWF und dessen Pendant WELTBANKARMUT fabrizieren –
Ein Beispiel in GHANA

von Jean-Baptiste Pente

In unserer von dem europäischen Ethnozentrismus und Imperialismus erfunden Welt gibt es keinen Unterschied zwischen Propaganda, Wissenschaft und Wirklichkeit in eigener Sache. Wer mal an einer westlichen Universität Politologie, etc. kritisch studiert hat, stellt sehr schnell fest, dass man eher mit Indoktrination in den Hörsälen (am Beispiel der REALISMUS-THEORIE) zu tun hat als eine globale kritische Wissensvermittlung jenseits des westlichen primitiven und bulimischen Überlebensinstinkts.

Eine hartnäckige eurozentristische Propaganda skandiert durch seine Söldner-Journalisten und Pseudostatistiken seit Jahren, dass das westafrikanische Land GHANA sich auf dem guten Wege der „Entwicklung“ dank der strikten Umsetzung des sogenannten Struktur-Anpassungs-Plans des IWF befände. Aber wie wir dem BBC-Dokumentarfilm entnehmen können, muss man kein fünfjähriges Ökonomiestudium an der „Harward“ studiert haben, um das Taschentrickspiel des Neo-Kolonialismus zu verstehen. Das Schockierende hierbei ist, dass die Afrikaner (ihre Pseudo-politischen Eliten) diese Sklaverei im Namen einer sogenannten Globalisierung (Verwestlichung der Welt zugusten des Westens), die schon 1454 (mit der Segnung des Papstes Nicholas V) durch die Zwangsdeportation der Afrikaner begann, fortsetzen lassen.

In GHANA wurde seit zwanzig Jahren das Programm des IWF brave umgesetzt. Die Folgen sind katastrophal; mehrere Dörfer wurden durch westliche Firmen, die Gold extrahieren, zerstört. Verschiedene Krankheiten sind auch dadurch entstanden. Das Schul- und Gesundheitssystem liegen am Boden. Obwohl GHANA noch vor paar Jahren seine Grundversorgung und deren der Nachbarländer an Reis selbst produzierte, muss es heute Reis aus den USA importieren. GHANA ist reich an Gold, aber die Bevölkerung hat noch nie davon profitiert. Bitterarme Mütter werden nach der Entbindung in Krankenhäusern festgehalten, bis sie das aufzutreibende Geld herbei zaubern. Nach dem IWF-Programm müssen die GHANAER alles (Trinkwasser, Toilettennutzung in vielen Dörfern etc.) bezahlen – wo sie das Geld her haben würden, kümmert es Niemanden (die Arbeitslosigkeit beträgt ca. 55%), während die Prediger des „Heuschrecken-Liberalismus“ ihre eigene Bauer und andere Grundbedürfnisse ihrer Bevölkerung subventionieren. Umweltschutz darf es mit den Herren des IWF dort nicht geben. Koloniale Monokultur wird sogar als „Condition sine quoi non“ für die Zusammenarbeit mit dem IWF dem Land vorgeschrieben. Nur in ACCRA ist die skandierte „Entwicklung“ zu sehen, aber was ist das ? Tja, ein paar westliche hässliche Hochgebäude, die die Landschaft mehr entfremden als sonst; eine handvolle Pseudoreiche GHANÄER, die meinen: „Après nous le déluge…“. Kwame N´KRUMA würde sich im Grabe drehen…

DOMINIC JOHNSON, die TAZ und das Koloniale Afrikabild – Eine Antwort von BOIS-CAIMAN-1791-CLUB

DOMINIC JOHNSON, die TAZ und das Koloniale Afrikabild – Eine Antwort von BOIS-CAIMAN-1791-CLUB

von Kagemni Djikeungoué Pente

Der Artikel von DOMINIC JOHNSON:
AFRIKA  MACHT  SICH  FREI

Wir sind dessen gewohnt, tagtäglich die Enthumanisierung der Afrikaner in den westlich-weissen Medien (inkl. Schulbüchern) zu konsumieren. Dieser eurozentristisch-anti-schwarze Rassismus hat eine Grundtradition in moralisch-bankrottem Europa. Von dem europäischen Christentum über die sogenannten Aufklärer hin zu der monströsesten GESCHICHTSFÄLSCHUNG der Menschheitsgeschichte.
Die Verfälschung der Geschichte Afrikas, eines Kontinents, dem das Europa des Größenwahns „alle Elemente der Zivilisation“ zu verdanken hat, ist die entscheidende Zäsur zwischen Afrika und Europa, zwischen Sklaven und Herrn. Denn auf dieser historiographischen Dichothomie von Überlegen, zivilisiert…(Europa) versus Unterlegen, unzivilisiert…(Afrika) hat Europa (durch seine Eliten) seine Mystifikation und Philosophie der Aporie und der Negation über Afrika konstruiert. Diese Demagogie ist für die unschuldige europäische Bevölkerung (sie müssen diesen Gift seit ihrer Kindheit aufnehmen…), die ihren Eliten, Medien und Schulbüchern blind vertrauen, eine Katastrophe. Denn ihre Wahrnehmung des Kontinents und der Afrikaner ist somit fast unwiederbringlich konditioniert, wenn nicht zerstört. Und danach „beschwert“ man sich über Rassismus und indexiert die NPD oder REPUBLIKANER als Rassisten, welch eine Heuchelei !
Solange die Afrikaner dies nicht verstanden haben, und ihre wahre GESCHICHTE nicht zurückerobern, sind sie zum Scheitern verurteilt. „Die Eliten Europas, um die Afrikaner und ihre eigene Bevölkerung in der Ignoranz zu halten, haben ein abnorm-eurozentristisches Journalisten-Söldnertum aufgebaut.“ Diese europäischen „Söldner-Journalisten“ leisten durch ihre Zeitschriften und Zeitungen z. Z. in Deutschland (Der Spiegel, Die Zeit, Taz etc.) eine ungeheuere Desinformationsarbeit über Afrika.
Wieviele Europäer oder Afrikaner selbst wissen, dass die ältesten mathematischen Realisationen (am Beispiel der ISHANGO-KNOCHEN, ca. 20000 v.Chr.) in dem heutigen KONGO-Kinshasa – einem Land, das die europäische Barbarei vor Jahrhunderten heimsuchte – gefunden wurden ? Die Afrikaner müssen entschieden dieser Art von Delirium entgegentreten.
In diesem Zusammenhang entschieden wir uns – obwohl wir Besseres zu tun hätten – auf den Artikel von Herrn DOMINIC JOHNSON schonungslos (der Ton) und didaktisch zu reagieren. Denn hier wird zweifellos einen Krieg gegen uns seit Jahrhunderten geführt.
Dominic Johnson schreibt:
Der inkriminierte Artikel wird auszugsweise in unserer Antwort grau zitiert, ohne jedoch erneut auf Herrn Johnson zu verweisen.
„Als die Feiern zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit in Ghana am Dienstag ihrem Höhepunkt zustrebten, war Daniel Frimpong nicht festlich zumute. Der 62-jährige ghanaische Geschäftsmann, wohnhaft in Nigerias Hauptstadt Abuja, war soeben am ostghanaischen Grenzübergang Aflao abgesetzt worden, ohne Papiere, Geld und Besitz. Nigerias Behörden hatten ihn deportiert, als angeblich illegalen Einwanderer. Es war ein klarer Fall von übler Nachrede: Frimpong hatte in Abuja Mietschulden eintreiben wollen, und der säumige nigerianische Mieter hatte ihn bei der Polizei verpfiffen. Frimpong kam zusammen mit seiner Frau und einigen anderen Ghanaern in Haft und verbrachte drei Wochen in Arrest. Dann setzte man ihn in einen Bus und fuhr ihn durch drei Staaten an die Grenze zu seinem Heimatland, das sich im Rausch der Feiern von Freiheit und Einheit befand.“
Dies ist eine maßlose Übertreibung. Dass es unter Afrikanern Konflikte, die verschiedene (kolonial-historische) Hintergründe haben, ist es uns (auch) bekannt und kann auch ernsthaft von niemandem bestritten werden. Sie erzählen jedoch diese Geschichte mit einem verdächtigen Pathos als ständen wir vor einer Apokalypse, warum ? Deontologisch ist es eine unentschuldbare Anmaßung, denn Sie schreiben nicht in einer indirekten Form (Partizip I), sondern affirmativ. Sind Sie sich sicher, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht ? Wenn sie auch der Wahrheit entspräche, warum können Konflikte unter Afrikanern nicht natürlich angesehen und unter Berücksichtigung aller historischen Gegebenheiten – ohne den uns europäischerseits gewohnten verachtenden Beigeschmack – analysiert werden ? Warum ist Ost-Europa nach vierzig (40) Jahren Kommunismus implodiert, lag es vielleicht an einer genetischen Prädisposition der Ost-Europäer ? Denn eure Pseudo-Philosophen (Voltaire, Kant, Renan, Hume, Montesquieu etc.) der sogenannten europäischen Aufklärung stellten schon vor langer Zeit dank ihrer pseudo-wissenschaftlichen Rassentheorien eine genetische Prädisposition für Anarchie bei den Afrikanern fest.
1) Wie ist es, wenn Osteuropäer aus Deutschland ausgewiesen werden, wird es genauso apokalyptisch dargestellt und als Deportation beschrieben ?
2) Wie ist es noch mit den ewigen (100) Hundertjährigen, (30) Dreißigjährigen Kriegen und Hungersnöten, die sogar zur Anthropophagie in Europa führten, gewesen ?
3) Wieviele Jahrzehnte haben sich die Deutschen aufgrund ihrer Kleinstaaterei zerfleischt ?
4) Wie ist es mit den europäischen Kriegen von 1914-1918 und 1938-1945 (missbräuchlich als Erster und Zweiter Weltkrieg benannt) ? Wie war es mit dieser Barbarei ohne Gleichen, wo Millionen Menschen auch jenseits Europas massiv umkommen mussten ?
5) Historisch gesehen, gibt es einen Kontinent in der Menschheitsgeschichte, der soviel Barbarei auf eigenem Boden praktiziert und sie in die Welt (auch mit Hilfe der Religion und Kirchenmännern) transportiert hat als Europa ? Können Europäer überhaupt ernst genommen werden, wenn sie den Moralapostel spielen ?
Sicherlich überrascht uns Ihre fast ethnologisch-rassistische Prosa à la Peter Scholl-Latour, der schon seiner Zeit die europäische Bevölkerung auf die Ermordung Lumumbas durch Diffamierung und Desinformation vorbereitete, nicht.

[ Inner-Europäische Sklaverei, Frauen und Kinder wurden über Jahrhunderte an ARABER verkauft. Venedig war ein Umschlagplatz für dieses Geschäft. Der Begriff Sklave ist auch nicht anders als eine Derivation von SLAVE. Diese europäische Volksgruppe wurde ein Inbegriff für Sklave, weil sie über Jahrhunderte razziert und überall in Europa verkauft wurde. Ein Gemälde des Künstlers JEROME ]

„Der schwarze Stern auf Ghanas rotgelbgrüner Flagge symbolisiert die Unabhängigkeit und Einigung eines von fremden Mächten unterdrückten und gespaltenen Kontinents, und unter dem Motto des „Black Star“ feierte Ghana diese Woche 50 Jahre Befreiung. Aber der Kontinent hat in diesen 50 Jahren nicht zur Einheit gefunden. Jetzt, wo die koloniale Erinnerung endgültig ausgedient hat, ist es Zeit, auch vom gescheiterten Traum eines geeinten Afrika Abschied zu nehmen. Ghanas Befreiungsführer Kwame Nkrumah, der die britische Goldküste am 6. März 1957 als erste europäische Kolonie Afrikas südlich der Sahara in die Unabhängigkeit führte, sah sich nicht nur als Staatschef eines freien Ghana, sondern auch als Pionier eines geeinten Afrika. Entkolonisierung und Einheit waren für Nkrumah wie für die Mehrheit der antikolonialen Führer des Kontinents damals untrennbar miteinander verknüpft: Die künstlich geschaffenen kolonialen Territorien sollten sich im angeblich natürlichen Ganzen auflösen, das geschundene Volk Afrikas sollte zusammenfinden. Aber 50 Jahre später empfängt Ghana deportierte Landsleute aus Nigeria.Der gegenwärtige Herold des Panafrikanismus, Libyens Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi, säubert sein Land gerade wieder von „illegalen“ Schwarzen, die ein Sechstel der Bevölkerung ausmachen sollen: Am 1. März lief eine Frist für schwarzafrikanische Illegale ab, Libyen freiwillig zu verlassen. Die gelenkte libysche Presse dementiert bereits empört ghanaische Berichte, 100 Migranten aus Ghana seien auf der Suche nach Sicherheit irgendwo in der Wüste elendiglich ums Leben gekommen. Tansania, dessen Unabhängigkeitsführer Julius Nyerere nach dem Ghanaer Kwame Nkrumah wohl der aktivste Panafrikanist der frühen postkolonialen Ära gewesen ist, weist derzeit Ruander, die dort schon immer leben, zu Tausenden aus.“
In Ihren Schilderungen können wir leider nur viel Ungereimtheit, Demagogie und Schadenfreude über die heutige Situation Afrikas feststellen. Fakt ist, dass die europäischen Kolonialmächte ab 1960 Alles taten, um eine Einheit Afrikas zu verhindern. Alle patriotischen Pan-Afrikanisten (LUMUMBA, OLYMPIO, MACHEL, BOGANDA, NYOBE, SANKARA etc.) wurden umgebracht. An ihre Stelle setzten die gleichen Mächte Marionetten-Regierungen ein (Togo, Kamerun, Zentralafrika, Tchad, Elfenbeinküste etc.), um den Kontinent weiter auszubeuten. Es existiert bedauerlicherweise keine pan-afrikanische Erziehung in keinem Land in Afrika, und woran liegt es ? Pseudo-ethnische Konflikte blieben, wie in der Kolonialzeit, eine der wichtigsten Waffen gegen eine Einheit der Afrikaner. An dieser Situation hat sich kaum Etwas geändert, Afrika ist nur schein-unabhängig, denn die Mechanismen (Weltbank, IWF, Pseudoschulden, Klientelismus, Korruption, Geldwäsche, Verhinderung der Industrialisierung, koloniale Währung wie FCFA), den der Westen nutzt, um Afrika mit Hilfe einiger Afrikaner (Intelektuellen und Präsidenten) weiter zu unterwerfen, sind aktuell und vielschichtig. Eines dieser Mechanismen ist die FRANCAFRIQUE.

Für die Zerstörung und Verfälschung der Geschichte Afrikas waren die Araber immer die Alliierten der Europäer. Daher ist die Erwähnung von Muammar Al-Kaddafi hier eine platte Ironie, die Sie sich hätten ersparen können. Eine Frage an Sie, Herrn „Afrika-Experte“: Was geschah mit Sekou Touré als er den Franzosen nein zu AOF sagte? Es ist wirklich mühsam und sogar lachhaft Ihre kakophonische Platitude zu lesen, sollten Sie sich nicht lieber über Europa selbst, seine Barbarei über Jahrhunderte und seine Geschichtsfälschung, nachdenken und schreiben… ? Der „Whiteness of Power“ und deren Pseudo-Gelehrsamkeit beeindrucken niemanden mehr:

„Der Kolonisator, der im anderen Menschen ein Tier sieht, nur um sich selber ein ruhiges Gewissen zu verschaffen, dieser Kolonisator wird objektiv dahingebracht, sich selbst in ein Tier zu verwandeln. … Man erzählt mir von Fortschritt und geheilten Krankheiten. Ich aber spreche von zertretenen Kulturen, […] von Tausenden hingeopferten Menschen. … Ich spreche von Millionen Menschen, denen man geschickt das Zittern, den Kniefall, die Verzweiflung […] eingeprägt hat.“ — Aimé Césaire
CAMEROUN, Autopsie d´une Pseudo-Independance [ KAMERUN – Autopsie einer SCHEINUNABHÄNGIGKEIT, einer VERWÜSTUNG, einer VERNICHTUNG, eines VÖLKERMORDES. ]

Sprache: Französisch


[ Von Körpern getrennte KÖPFE, die anschließend in DÖRFERN verteilt wurden: Eine gängige Praxis … ]

„Angola vertreibt zehntausende eingewanderte Kongolesen aus seinen Diamantenminen. Die drei Millionen Flüchtlinge aus Simbabwe in Südafrika werden diskriminiert und misshandelt, stellte kürzlich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fest. Die Elfenbeinküste leidet noch immer an den Folgen eines Bürgerkrieges, der daraus entstand, dass die Regierung Teile der eigenen Bevölkerung zu Ausländern abstempelte, weil ihre Vorfahren einst aus anderen Provinzen Französisch-Westafrikas in die ivorischen Plantagen umgesiedelt worden waren.
Der unmenschliche Umgang mit afrikanischen Migranten, Flüchtlingen und Wanderern innerhalb Afrikas, der dem europäischer Länder in nichts nachsteht, ist nicht die einzige Schattenseite der offiziell gesteuerten panafrikanischen Begeisterung, die den Kontinent jetzt in der Folge der Feiern in Ghana ergreift. Aber sie ist eine der hässlichsten. In immer mehr Ländern Afrikas droht Menschen der Verlust ihrer Lebensgrundlagen, wenn sie nicht ihre Abstammung und Staatsbürgerschaft nachweisen können und wenn sie einer Ethnie angehören, die man eher in anderen Ländern findet.“
Dies ist leider wieder eine pure Demagogie mit allen uns bekannten rassistischen Klischees. Wie ich es schon gesagt habe, sprechen wir über die Geschichte der noch andauernden „Barbarei“ der Europäer. In puncto Elfenbeinküste begehen Sie eindeutig eine Straftat, und wir hoffen, dass die Regierung in Abidjan eine Straf-Anzeige gegen Sie erstatten würde. Fakt ist, dass Präsident Gbagbo und sein Volk wieder Opfer der französisch-europäischen neo-kolonialen Politik gewesen sind, da er die französischen neo-kolonialen Abkommen mit vielen afrikanischen Ländern zum Teil in Frage gestellt hatte. Diese Abkommen sehen vor, dass Frankreich z.B. ein Vorrecht über alle wichtigen strategischen Bodenschätzereserven seiner (ehemaligen) Kolonien hat. Nach der selben Tradition haben die französischen großen und semi-staatlichen Konzerne die bedeutenden wirtschaftlichen Sektoren in diesen Ländern zu kontrollieren. Hierüber hat der excellente Ökonom und Präsident des Ivoirischen Parlaments, Prof. Mamadou Koulibaly ein Buch „Les Servitudes du Pacte Colonial“ herausgegeben. Die UNO hat hier mit Hilfe einiger Ivoirer, der sog. Houphouetisten (Bedié, Ouattara, Soro etc.) die gleiche Rolle gespielt, die sie für die Ermordung Patrice Lumumbas 1960 in Kongo gespielt hatte. Denn unter dem Deckmantel der UNO installierte Frankreich seine Armee (Force Licorne) in dem afrikanischen Land, um den widerspenstigen Präsident Gbagbo abzusetzen. Dies scheiterte nur durch den Widerstand der Bevölkerung, wo hunderte von der französischen Armee massakriert wurden. Hier sind zwei Dokumentarfilme: Das Massaker der französischen Neo-Kolonialen Armee in der „Elfenbeinküste“, die das Massaker, die Barbarei und Heuchelei der Franzosen ausführlich darstellen.
Die sog. Rebellen, die heute aufgrund des Scheiterns ihres mörderischen Projekts fast eingelenkt haben, ist eine Kreation Frankreichs gewesen. Hierbei spielte der Handlanger des Westens und Auftragsmörder-Präsident, Blaise Compaoré von Burkina Faso eine zentrale Rolle. Man ließ ihn (Blaise Compaoré) Thomas Sankara, den neuen SEBA (Stern) Afrikas 1987 wie einen Hund liquidieren. Compaoré versorgte diese Rebellen mit Waffen und Logistik. Wie gesagt, wir hoffen, dass die Regierung in Abidjan eine Strafanzeige gegen Herrn Dominic JOHNSON wegen übler Nachrede und Verbreitung falscher Informationen im Namen der Würde der Afrikaner erstatten würde. Ein Aufenthaltsverbot in Afrika für solche „Afrika-Experten“ wäre auch eine dringende, notwendig und angemessene Reaktion der Afrikaner.

„[…] Heute, wo Afrika als Kontinent der Krisen und des Elends firmiert, fällt die Erinnerung daran, wie anders die Erwartungen vor fünfzig Jahren waren, schwer. Das unabhängige Ghana war vom Pro-Kopf-Einkommen her so reich wie Südkorea, aber Experten gaben Ghana die besseren Entwicklungschancen – mehr Rohstoffe und mehr Demokratie, keine kriegerische Teilung und keine Militarisierung. Asien war damals der Kontinent der Krisen und des Elends. Afrika war der Kontinent der Hoffnung, der dank seines Rohstoffreichtums, seiner kolonialen Infrastruktur, seiner relativ geringen Bevölkerung und seiner ehrgeizigen neuen Regierenden eine große Zukunft vor sich hatte.“
Diesen Mißklang habe ich des Öfteren gehört (auch von einigen Afrikanern…), man muss wirklich ein Zauberlehrling sein, um Afrika mit Asien zu vergleichen, denn Asien schöpft seine Kraft und sein Genie aus seiner 5000 jährigen Geschichte und nicht aus selbstmörderischer Nachahmung eines selbst ernannten „Alter Kontinent“ (Europa – Nach welchen historischen Kriterien ?). Aus uns bekannten Gründen können die Afrikaner nicht auf solche Erfahrungen (insbesondere psychologisch…) zurückgreifen, weil die „blonden Herren-Menschen mit blauen Augen“ aus den eisigen Norden seit dem 18. Jh. christlicher Ära es ihnen (durch u.a. Geschichtsfälschung, monströse Rassentheorien, Gehirnwäsche mit u.a. pseudo-offenbarten Religionen (wo Schwarze als Nachkommen von HAM verflucht wären…), medialer Hinrichtung, politischem Paternalismus, Desintegration, Einschüchterung und Eliminierung seiner braven Söhne und Töchter etc.) „untersagt“.
Fakt ist auch jedoch, entgegen aller Propaganda à la TAZ mit der Präsentation ihres Zauberlehrlings: „DOMINIC JOHNSON ist seit 1990 Afrika-Redakteur in der Auslandsredaktion der taz“, dass wir bei der wir Afrikaner aufrufen, endlich aufzuwachen uns entspannt zurücklehnen und folgende geschichtliche unwiderlegbare Fakten aufzählen können:
1) Die Afrikaner sind die ältesten Völker der Welt; Afrika ist die Wiege der Menschheit.
2) Die Afrikaner sind die „Begründer der Zivilisation“.
3) Die alten Griechen, die ersten „Hoch-zivilisierten“ in Europa lernten ihre ersten Lektionen in Sachen „Hochkultur“ bei den Afrikanern am Nil. Diese alten Griechen, Vorfahren der Europäer waren nach ihren eigenen Vermächtnissen (von Thales bis Aristoteles) stolz auf die afrikanische „Herkunft ihrer Zivilisation“.
4) Die Afrikaner haben Europäer zivilisiert und nicht umgekehrt…
5) Der heutige Kalender (bis auf wenigen Nuancen), den wir tagtäglich benutzen, verdanken wir dem Genie der Afrikaner.
6) Die Afrikaner (ca. 1/3 der Alliertentruppe) nahmen teil an der Befreiung Europas von dem Nationalsozialismus (NAZI).
Die Tragödie hierbei ist, dass die beispiellose 400 und anschließende 150 jährige Massendeportation und koloniale Verdinglichung der Afrikaner, die schon durch die arabische Barbarei fragilisiert waren, eine historische Kontinuität der Afrikaner nach einem eigenen Paradigma und eigener Dynamik unmöglich machte.
Das Resultat: die afrikanische Bevölkerung ignoriert fast alles über ihre wahre Geschichte und leiden unter einem schweren Minderwertigkeitskomplex. Aber wie lange noch ? Lassen wir ein englischer Logiker und gesunder Geist, John Stuart Mill, dem nur Wahrheit als Lüge, Fälschung und Rassismus nahe lag, zu Worte kommen:
„It is curious withal, that the earliest known civilization was, we have the strongest reason to believe, a negro civilization. The original Egyptians are inferred, from the evidence of their sculptures, to have been a negro race: it was from negroes, therefore, that the Greeks learnt their first lessons in civilization; and to the records and traditions of these negroes did the Greek philosophers to the very end of their career resort (I do not say with much fruit) as a treasury of mysterious wisdom.“ (Vgl. Bernal 2001, S. 373)

„Linke Skeptiker wie der Franzose René Dumont mit seiner berühmten Streitschrift „LAfrique noire est mal partie“, die die Vernachlässigung der Subsistenzlandwirtschaft sofort als langfristige Gefahr für Afrikas Entwicklung erkannten, wurden als Außenseiter belächelt. Kluge Schriftsteller wie der später weltweit bekannt gewordene und preisgekrönte Ahmadou Kourouma in der Elfenbeinküste, dessen Erstlingsroman „Le soleil des indépendances“ die Machtergreifung der postkolonialen Elite innerhalb einer ermatteten traditionellen Gesellschaft in schonungsloser Weise als Tragödie ohne Ausweg beschreibt, fanden zunächst nicht einmal Verleger. Es sollte eine Generation dauern, bis auch etablierte afrikanische Denker wie Ali Mazrui in Kenia öffentlich zu zweifeln begannen, ob die in Europa ausgebildeten intellektuellen Eliten Afrikas, die ihre Länder autoritär umkrempelten, überhaupt noch ihre Völker verstünden. Für Mazrui war Afrikas neue gebildete Schicht mit ihren hochfliegenden Plänen Wegbereiter für Militärdiktatoren, die den postkolonialen Widerspruch zwischen autoritärer Modernisierung und panafrikanischen Freiheitsidealen dadurch beseitigten, dass sie die Freiheitsideale einfach wegließen.“
Wie ich es bereits gesagt habe, diese Art von eurozentristischer Sophisterei kennen wir schon lange. KOUROUMA ist entgegen Ihren Schilderungen ein Liebling der westlichen, insbesondere französischen Medien gewesen. Es ist immer eurozentristisch chic die Diktatur in Afrika als fast „genetisch bedient“ zu schildern, und hierbei findet man immer afrikanische Ignoranten oder Kollaborateure, die den „Herrenmenschen“ bei Ihrer „Mission“ gern helfen. Dabei vermeidet man jeglichediakronische Analyse der Entstehung (inkl. Hintermänner) dieser so „verpönten“ Diktaturen in Afrika. Dass gerade der Westen (Europa und Weisses Amerika) als Urheber und Profiteure dieses „Mafia-Systems“ ist, ist selbstverständlich ein Tabu.
Ihr sogenannter Linker Skeptiker René Dumont entpumpt sich leider als ein vulgärer, gewöhnlicher eurozentristischer Afrikanist à la Fauvelle-Aymar, der die Kolonialzeit durch paternalistische pseudo-politische Analysen nachtrauert. Afrika hat das Recht genauso wie alle anderen Völker seine Agrarproduktion nach seiner ur-alten Tradition und unter Berücksichtigung seines Ökosystems seit Jahrtausenden zu „industrialisieren“ (Wogegen Europa seit jeher kämpft). Somit kann Ihr GURU, Herr DUMONT seine Theorie über „Subsistenzlandwirtschaft“ in Afrika für sich behalten. Prof. OBENGA machte in seinem Buch ‚LE SENS DE LA LUTTE CONTRE L’AFRICANISME EUROCENTRISTE‘ unmißverständlich klar, dass viele europäischen Afrikanisten aufgrund ihrer Inkompetenz und rassistischen Vorurteile einen anderen Job zu suchen hätten.
Es würde uns auch interessieren, was Sie politisch und zeitgeschichtlich unter dem Begriff ‚Links‘ verstehen. Nach unserem afrikanischen Paradigma können Kategorie-Unterscheidungen wie ‚Links, Zentrum und Rechts‘ nur in einen inner-europäischen Kontext eingebettet werden. Denn wenn es um die Ausbeutung und Subalternalisierung Afrikas geht, sind alle diese Kräfte unter sich einig:
1) Ist Ihnen das historische Schreiben von Aime Césaire, in dem er seinen Austritt aus der ‚Kommunistische Partei Frankreich´s‘ begründet, bekannt ?
2) Seit Jahrzehnten regieren diese sogenannten Linken à la Joschka Fischer in Europa. Was ist aus ihren gestrigen ELEGIEN gegen die „Ausbeutung der Dritten Welt“ geworden ?
3) Der Mit-Urheber des Völkermords in RWANDA war (laut vielen seriösen Quellen) der sogenannte Linke, Francois MITTERAND, ehemaliger Staatspräsident Frankreich´s (Vgl. auch hierzu mein Dossier „Die Autopsie eines Genozids – Warum sitzen Frankreich und Andere nicht auf der Anklagebank ?“ in: Africa-Positive, Nr.28, 2004)
„Die neue Welle der Demokratisierung und der Abschaffung von Militär- und Einparteienregimen in den meisten Ländern Afrikas seit Anfang der 90er-Jahre wäre eine Gelegenheit gewesen, sich von der Fixierung auf die Idee zu lösen, man müsse sich einfach erneut auf die gescheiterten Träume von früher besinnen, um sie diesmal zu realisieren. Afrikas technokratische Präsidenten von heute, die geistig zwischen AU und G 8 pendeln und mit großspurigen „Visionen“ für 2015, 2020 oder 2030 jede offene politische Debatte in ihren Völkern knebeln, ähneln aber eher den Reformkommunisten Osteuropas nach dem Fall des Realsozialismus, die immer noch möglichst viel aus der Zeit des Scheiterns retten wollten, anstatt möglichst viel hinter sich zu lassen.“
Danke Herrn Dominic Johnson! Ihre Ratschläge interessieren uns jedoch nicht. Sie helfen insbesondere der Menschheit am besten, in dem Sie den europäischen Eliten helfen, sich von ihrem krankhaften Anti-Afrikanismus und anti-schwarzen Rassismus in der Historiographie zu kurieren (Ursprung allen Übels). Sie sollten auch vielleicht den Europäern abraten, die EU weiter aufzubauen (nach mehreren Jahrhunderten Kriegen und innereuropäischer Sklaverei (ca.700-1600)…). Wir, Wahre Pan-AFRIKANERinnen à la GARVEY und DIOP werden an diesem Traum weiter arbeiten. Die Diktaturen in Afrika, die Gehirnwäsche der Afrikaner durch Medien aller Arten sind nachweisbar europäischer (und arabischer) Produkte. Sicherlich haben afrikanische Diktaturen seit etwa drei (3) Jahrzehnten zum Teil eine eigene Dynamik (mit Wohlwollen der „zivilisierten Welt und ihrer Institutionen“) entwickelt, aber es geht hier hauptsächlich darum, die GENESE dieser „Kolonialen ‚DEMOKRATISIERUNG‘ MADE IN EUROPA für Unter-Menschen in Afrika“ ohne gewöhnliche Kompromisse kontextuell zu analysieren.
„Afrika hat eine junge, dynamische, aufstrebende Bevölkerung, die sich als Teil der Weltkultur begreift und in den kommenden Jahrzehnten dem Kontinent eine beispiellose gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt und Unkalkulierbarkeit geben wird. Die vielen verschiedenen Lebenswelten und Gesellschaften des Kontinents sind in einem ständigen Wandel begriffen, dem die Politik hoffnungslos hinterhinkt. Die Hälfte der Afrikaner ist unter 16 Jahre alt, und die meisten Angehörigen dieser Generation wissen heute nicht, womit sie in Zukunft ihren Lebensunterhalt verdienen sollen. Perspektivlosigkeit vermischt sich mit der Vorstellung, alles sei möglich. Die gesellschaftliche Mobilität ist hoch, neue Metropolen als Schmelztiegel wachsen anarchisch und schnell, beflügelt durch den Niedergang erst der traditionellen und dann der postkolonialen Machtstrukturen. Neue Kommunikationstechnologien revolutionieren den gesellschaftlichen Umgang und setzen die staatliche Politik einer nie gekannten Transparenz aus. Jugendliche in Dakar oder Kinshasa haben mit ihren Altersgenossen in Los Angeles und Paris nicht weniger gemeinsam als mit jenen in Johannesburg und Nairobi.“
Sie sind sich immer treu. Ich frage mich, ob ich da weinen oder lachen sollte ? Wird es nicht europäischerseits seit mindestens 200 Jahren derentscheidende Beitrag Afrikas zu der Bildung der westlichen Zivilisation aus rassistischen Gründen negiert ? (Bernal, 1987)
„Afrika hat eine junge, dynamische, aufstrebende Bevölkerung, die sich als Teil der Weltkultur begreift „
Danke für diese zumindest ehrliche Aussage, aber damit können Sie uns nicht für Ihre eurozentristischen Taschentricksspiele gewinnen. Wie kann man „sich als Teil einer Weltkultur“ begreifen, wenn man seine eigene Kultur-Geschichte aufgrund europäischer Geschichtsfälschung und Machteinflusses ignoriert ? Wieviele „Afrikaner“ sind in der Lage, etwas über ihre ANTIKE-Geschichte zu erzählen ? Wer war IMHOTEP, KAGEMNI, TAHARKA, PIANKY, DJOSER etc.? Weiß diese Jugend, dass THALES von MILLET, der erste „Philosoph“ dieses arroganten Europas seine erste Lektion bei ihren Vorfahren am NIL lernte. Oder sollte diese Jugend sich nur als Subalterne westlicher oder arabischer Kultur verstehen …? Ihre Prosa ist einfach kolonialer Prägung und somit für uns und diese Jugend nutzlos. Diese demagogisch-eurozentristische Afrika-Sicht täuscht dieser Jugend vor, sie würde mit der semitisch-europäisch-kulturell, wirtschaftlich und macht-politisch dominierten Welt in einem Boot sitzen. NEIN, die drängenden Fragen für diese Jugend sollten und müssen lauten:
1) Nach welchem Paradigma leben und denken wir eigentlich ?
2) Wie definieren wir unsere Beziehung zu anderen Völkern ?
3) Was ist unsere wahre Geschichte vor der Invasion der Araber und der Zwangs-Islamisierung (7Jh. n. Ch.), den europäischen Razzias, den Deportationen und der Zwangs-Chritianisierung ? Haben unsere Vorfahren eine eigene Kosmogonie? Wie war ihre GOTT-Vorstellung oder waren unsere Vorfahren tatsächlich nur „wilde Kannibalen“, wie arabisch-muslimische „Gelehrte“, Europäer und Kirchenmänner es seit Jahrhunderten propagierten ?
4) Wie erklären wir den weissen, semischen (arabischen und jüdischen) religösen und physischen Rassismus gegen uns seit dem „Alt-Testament“ ? Welche Rolle spielen die sogenannten offenbarten Religionen für unsere Dekadenz und die Verfälschung unserer Geschichte ?
5) Wie erklären wir unsere stetige Dekadenz seit dem 15. Jh. christlicher Ära jenseits eurozentristischer Folklore über Afrika ?
6) Wer sind diejenigen Despoten (samt Konnivenz), die das koloniale Modell des „Tribalismus“ nutzen, um uns gegeneinander auszuspielen ? Wie kamen sie an die Macht ? Wer unterstützt sie militärisch und finanziell ?
7) Nach welchem rehabilitierten afrikanischen Paradigma können wir unsere GEGENWART und ZUKUNFT orientieren ?
„Solche Trends sind nicht auf Afrika beschränkt. In Asien, im Nahen Osten, in Lateinamerika ist Ähnliches zu beobachten. Auf der ganzen Welt lassen sich die Menschen immer weniger nach Weltregionen sortieren und in Blöcke einteilen. Wenn man die Leute lässt, erobern sie sich Lebenshorizonte, die querliegen zu anerkannten Machtstrukturen und Wirtschaftszusammenhängen. Was für ein Gesicht Afrikas neue aufstrebende Generation ihrem Kontinent geben wird, lässt sich heute nicht voraussagen und schon gar nicht mit einer einheitlichen Aussage beantworten.“
Substanzlose semito-eurozentristische Propaganda! Die Eliten und aufgeklärte Jugend Asiens, im Nahen Osten und Lateinamerika sehen das anders. Die Chinesen, etc. haben z.B. ihre eigene Zeitrechnung, amtliche Sprachen sind u.a. keine kolonialen Sprachen. Kulturell-religiös-politisch gesehen (ausschlaggebend für eine reale unter-bewußte Wahrnehmung der Welt) haben die Asiaten ihre Religion (Buddhismus), die Araber (Islam), die Juden (Judentum), Europäer (Christentum) und die AFRIKANER ? Nach welcher Zeitrechnung orientieren sich die AFRIKANER ? Orientieren sie sich nach europäisch-christlicher Zeitrechnung? Und wer war Christus (wenn er überhaupt existiert hat) für die AFRIKANER ? Und so soll „[…]eine junge, dynamische, aufstrebende Bevölkerung, die sich als Teil der Weltkultur begreift und in den kommenden Jahrzehnten dem Kontinent eine beispiellose gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt und Unkalkulierbarkeit geben wird.“(Dominic Johnson – Hervorhebung von mir) ernst genommen werden ? Wie definieren Sie diese sogenannte Weltkultur ? Was ist der Beitrag der Afrikaner zu dieser „Weltkultur“ ?
Ihre gesamte Prosa ist wirklich nutzlos und beleidigend. Sie hat nur ein Ziel, uns zu diffamieren, wie es hier seit Jahrhunderten üblich ist. Es wirft daher die Frage auf, ob wir stets auf solche Beleidigungen reagieren sollten. Es ist jedoch nicht akzeptabel, dass die Welt auf Kosten anderer, insbesondere der Afrikaner errichtet wird.

23.10.2007

Aktualisierung: 28.03.2012

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